der status-quo von „wohnbau“ ist eine repetitive und prädeterminierte interpretation von wohnungsgrundrissen. diese gebaute ein-ein-deutigkeit stellt eine form der simplifizierung dar, die unserer gegenwärtigen lebensrealität nicht wirklich entspricht: das ende des funktionalismus wird proklamiert, nachgewiesen und mittels räumlicher interventionen, an verschiedenste akteur:innen vermittelt. das finden einer gemeinsamen sprache ist der entscheidende schritt.
der status-quo von „wohnbau“ ist eine repetitive und prädeterminierte interpretation von wohnungsgrundrissen. diese gebaute ein-ein-deutigkeit stellt eine form der simplifizierung dar, die unserer gegenwärtigen lebensrealität nicht wirklich entspricht: das ende des funktionalismus wird proklamiert, nachgewiesen und mittels räumlicher interventionen, an verschiedenste akteur:innen vermittelt. das finden einer gemeinsamen sprache ist der entscheidende schritt.
der status-quo von „wohnbau“ ist eine repetitive und prädeterminierte interpretation von wohnungsgrundrissen. diese gebaute ein-ein-deutigkeit stellt eine form der simplifizierung dar, die unserer gegenwärtigen lebensrealität nicht wirklich entspricht: das ende des funktionalismus wird proklamiert, nachgewiesen und mittels räumlicher interventionen, an verschiedenste akteur:innen vermittelt. das finden einer gemeinsamen sprache ist der entscheidende schritt.
Während „Sozialraum“ umgangssprachlich die berüchtigte Besenkammer für Angestellte beschreibt, bedeuten in der Soziologie Sozial(e )Räume immaterielle dynamische und temporäre Strukturen, die durch soziale Beziehungen und Interaktionen geprägt werden. Sie beeinflussen den gebauten Raum und werden von ihm beeinflusst – der Zusammenhang ist jedoch nicht eindeutig oder gar als Spiegelbild ablesbar. Analog zu physischen Räumen werden Sozialräume oft ohne unreflektiert als selbstverständlich akzeptiert, manchmal überhaupt nicht als vom Menschen geformt wahrgenommen: „Was ist Wasser“, fragte der Fisch. Mittels wissenschaftlicher Theorie und Experimenten aus dem methodischen Fundus der Architektursoziologie können wir diese Verflechtung zwischen Raum und Gesellschaft aber ein Stück weit sichtbar machen, um sie zukünftig auch in beide Richtungen – architektonisch und sozial – bewusst zu gestalten.
das bad als sozialeinrichtung: öffentliche bäder fungieren bis heute als ritualisierte räume kollektiver praxis, orte der begegnung und sozialen interaktion sowie als stätten kontemplativer und regenerativer erholung. wir denken das bad als soziale infrastruktur neu. im spannungsfeld von traditionellen, ökonomischen interessen, inklusivität, funktionalität, flexibilität und nachhaltigkeit entwickeln wir konzepte, die das badehaus innerhalb bestehender städtischer- oder gebäudestrukturen verorten.