In den kommenden Wochen und Monaten beschäftigen wir uns im Rahmen unserer Gastprofessur am Institut für Wohnbau mit dem brachliegenden ehemaligen Leiner-Gebäude in der Grazer Annenstraße. Schon jetzt ist absehbar: Ein Leerstand dieser Dimension lässt sich nicht mit herkömmlichen Werkzeugen lösen. Er verlangt nach neuen Herangehensweisen, neuen Entwurfsmethoden und der Entwicklung neuer Typologien, die über eine reine Wohnversorgung hinausgehen. Wie können wir als Architekt:innen für einen großmaßstäblichen Leerstand nicht nur einen zukünftigen Zustand entwerfen, sondern von Beginn an aktiver Teil eines offenen Transformationsprozesses werden?
